Sehr geehrter Herr Hübner,
am 27. September finden zwei Wahlen statt. Sie könenn mitbestimmen, in welche Richtung die politischen Weichen in der Bundespolitik und in Schleswig-Holstein für die kommenden Jahre gestellt werden.
Unsere wichtigsten Ziele, für die wir gemeinsam mit unserer Partei kämpfen, sind:
- Die Menschen sollen für ihre Arbeit faire Löhne bekommen.
- Bildung soll von Anfang an kostenlos sein und jeder Schulabgänger soll einen Ausbildungs- oder Studienplatz erhalten.
- Männer und Frauen sollen für gleiche Arbeit den gleichen Lohn bekommen.
- Der Atomausstieg soll nicht angetastet werden.
- Deutschland soll die Ideenschmiede der Welt in Sachen Klimaschutz werden — das schafft neue Jobs.
- Die NPD muss verboten werden.
Wenn Sie diese Ziele teilen, wählen Sie uns als Direktkandidaten mit ihrer Erststimme und mit Ihrer zweiten Stimme die SPD.
Mehr über uns und unsere Positionen finden Sie auf unseren Webseites, auf www.spd-rd-eck.de, bei Facebook oder bei meinVZ.
Vielleicht sind Sie nicht sicher, ob Sie mit unserer Politik übereinstimmen oder Sie finden andere Themen wichtiger. Dann versuchen Sie doch mal den Wahl-O-Mat (www.wahlomat.de). Oder rufen Sie uns einfach an.
Viele Grüße
Sönke Rix, Martin Klimach-Dreger, Kai Dolgner, Rafstegner und Ulf Daude
Ich wundere mich nicht nur der Vollständigkeit halber, weil Sonnabend die CDU geschrieben hatte, nein, ich wundere mich, wie man so einen selten dämlichen Brief an potenzielle Wähler rausschicken kann. Erstmal ist das Ding so unglaublich lahm und gegen die Disco-Freikarte der CDU kann sowieso in meinem Alter wenig anstinken.
Und dann steht da noch sinngemäß, hej, falls du dir nicht sicher bist, ob du SPD wählen sollst, lass dir mal vom Wahl-O-Mat zeigen, wer zu dir passt. Ich weiß nicht, ob das bloß doof oder überraschend ehrlich ist — einerseits ruft die SPD den Empfänger an die Wahlurne, egal, ob er nun SPD wählen will oder nicht, aber andererseits ist das natürlich für einen Wahlwerbebrief nicht so sonderlich klug.
Macht bei mir aber auch nichts mehr. Die Ziele teile ich zwar durchaus, aber wählen werde ich jemanden anders.
Ich bin eigentlich positiv überrascht über die Offenheit, die hier an den Tag gelegt wird – und sie haben ja recht: Warum sollte man, nur weil die SPD einen Brief schickt/beziehungsweise weil die CDU einen Cocktail ausgibt gerade die Partei wählen, selbst wenn die ziele nicht die erwünschten sind?!
Es ist sicherlich mehr als Aufklärung gedacht, damit der durchschnittlich dämliche Jugendliche auch weiß, was die SPD eigentlich will.
Wie man’s macht, ist es verkehrt, nicht? Wir finden es nämlich wirklich wichtig, die Partei zu wählen, deren Inhalte man richtig findet, deshalb haben wir halt unsere Inhalte vorgestellt und zum Vergleichen aufgefordert. Wenn das dämlich sein soll, sei es drum. Ich bin lieber dämlich (zumindest in den Augen eines Zynikers), bleib’ dafür gerade und werde eventuell dafür nicht gewählt. Den “IMHO albernen” Versuch um Stimmen mit irgendwelchem unpolitischen Kram zu werben überlassen wir anderen.
Hej Kai,
in meinem Blog ist ja langsam wirklich die Prominenz vertreten
Ich bin ehrlich gesagt doch erstaunt, dass es euch darum geht, die Erstwähler an die Urne zu bringen, egal, welche Kreuze sie dort reinwerfen — das ist man in den letzten Jahren überhaupt nicht mehr gewohnt und schon gar nicht in einem Wahlwerbebrief. Aber leider ist euer Brief so, wie soll man sagen, die obigen Worte im Beitrag waren etwas hart, langweilig. Die CDU hat da einen deutlich ansprechenderen Brief herausgeschickt, vom Inhalt mal abgesehen, allein auf die Wortwahl bezogen — da hättet ihr von den Christdemokraten noch viel lernen können.
Achnö, was heißt hier Prominenz? Alles Schall und Rauch und dasEnde ist bei allen gleich. Ich war an der gleichen Schule wie Du, nur gut 20 Jahre früher. Und falls Du der Nachwuchs von Kobold und Hübner sein solltest, kann ich mich sogar an Deine Geburtsverkündung erinnern
. Die Welt ist klein. Wer weiß, was Du in 20 Jahren so machst…
Was ansprechend ist und was nicht hängt vom Empfänger ab. Lange elaborierte Texte werden gerade von wenig Politikinteressierenten gar nicht erst gelesen. Das ist aber die Zielgruppe solcher Briefe. Über die Konkretheit der Ziele im “Konkurrenzbrief” sage ich jetzt mal auch lieber nichts, kann sich jeder selbst ein Bild machen. Leute wie Du bilden sich doch Ihre politische Meinung nicht nach einem Erstwählerbrief oder bekommen dadurch erst mit, dass überhaupt Wahl ist.