Noch mehr Internetsperren

Aha, da kommen diese komischen Zahlen her, über die sich netzpolitik.org wunderte.

Nur rund 160 Staaten hätten überhaupt eine Gesetzgebung gegen die Vergewaltigung von Kindern, die von den Tätern aufgenommen und übers Netz „massenhaft verbreitet wird“, monierte von der Leyen auf der Tagung; 95 Nationen hätten keine Gesetze gegen Kinderpornographie. International müssten sich alle vereinen, die gegen Kindesmissbrauch vorgehen, national müssten Schritte wie Web-Sperren hinzukommen. Die heftige Debatte hierzulande über dieses Vorgehen sei überfällig gewesen.

Von der Leyen schwabulierte mal wieder unglaublich herum. Staaten und Nationen dürften zwar nicht das gleiche meinen, aber okay, bloß: 160 und 95 ergibt 255 und auf der Welt gibt es weder so viele Nationen noch so viele Staaten.

Und den Rest verstehe ich noch weniger: national müssten Websperren hinzukommen, na, wenn sie meint, aber warum ist denn die heftige Debatte überfällig gewesen? Mit der hat die Bundesregierung doch ganz bestimmt nicht gerechnet?

Ich verstehe das sowieso alles nicht mehr.

2 Kommentare zu „Noch mehr Internetsperren“

  1. Zahlmeister sagt:

    hier

    http://www.dlandau.de/pornoillegal.html

    hat sich jemand mit den Zahlen auseinandergesetzt.

  2. Spatz sagt:

    Und wieder wird die Öffentlichkeit von vdL getäuscht.

    Empfehle mal diese Aufdröselung der 95 Staaten:
    http://www.dlandau.de/pornoillegal.html

    Iran
    Irak
    Saudi-Arabien

    ja klar, dort ist Kipo ganz bestimmt erlaubt.

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