Auf dem Weg nach Sehestedt kann man tolle Sachen finden:
Es war eigentlich wie in alten Zeiten: die Fahrradbeleuchtung funktioniert nur mäßig, in der schwülen Luft schwirren Mücken und ähnliches Gesocks und die goldene Sonne spiegelt sich halbwegs im Kanal. Nach eineinhalb Stunden hatten wir Sehestedt erreicht, kämpften uns zwischen den Wohnmobilen hindurch und aßen Schnitzel und tranken Bier.
Und dann fing der ganze Ärger richtig an. Ich wollte ein paar Kühe beobachten, die nahe der Straße stumpf auf der Wiese standen und pflückte ihnen etwas Gras. Dabei habe ich wohl eine Biene gestört, die mich daraufhin stach und was habe ich geschrien! So unnatürliche Schmerzen hatte ich ja schon länger nicht mehr. Hoffentlich schwillt das nicht wieder so an.

Früher war ich weniger empfindlich.

