Harry Potter

Um dem Abend noch etwas abzugewinnen, wollten wir ins Kino gehen. Harry Potter lief, das musste man sich wohl auch mal ansehen. Klug wie wir waren, kamen wir eine glatte Stunde zu früh.

Zeit genug, sich mit teuren Subs den Bauch vollzuschlagen. Dann wollte ich ein Eis, noch teurer und noch komplizierter, denn bei Ben & Jerry’s hat wohl jemand bei einer ganzen Lieferung vergessen, die Löffel in die Deckel zu basteln. Macht ja auch nichts, man ist ja erfinderisch.

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Und Harry Potter? Naja, nicht so der Hit. Am Ende standen wir da und waren uns nicht so ganz sicher, was eigentlich passiert war. Klar, es wurde viel herumgeknutscht und ein bisschen gekämpft, aber die Umsetzung des Buches war nicht bloß reduziert, nein, sie war glatt fehlgeschlagen. Ich habe ungefähr nichts wiedererkannt.

Und dann gab’s im Film auch noch eine Pause. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das eine Pinkelpause oder eine Popcorn-Pause war, vermute aber kapitalistische Hintergründe. Sinnloserweise wurde nicht angekündigt, dass die Pause nur fünf Minuten dauerte, viel zu wenig zum Nachschub kaufen, und während der ersten Viertelstunde des zweiten Teils drum immer irgendwelche Zu-Spät-Kommer durchs Bild latschten.

Im letzten Harry-Potter-Teil wird es diese Probleme nicht mehr geben: der wird gleich in zwei einzelnen Filmen produziert.

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