Archiv für die Kategorie „Zahnbehandlung“

Stage ∞

Samstag, 16. Januar 2010

In ein paar Tagen fahre ich wieder zum Zahnarzt und hole mir einen neuen Satz Aligner ab. Ich habe nicht mitgezählt, in der wievielten Woche, ja, im wievielten Monat ich schon bin, irgendwas über der Hälfte der Zeit dürfte es wohl sein, doch eigentlich ist es auch egal, denn eigentlich stört es auch nicht weiter.

Soll heißen: einerseits kann ich das Ende der Behandlung kaum abwarten, denn gerade Zähne sind eine tolle Sache, aber andererseits ist der Tagesablauf mit Alignern auf den so schrecklich nun auch nicht, dass ich es kaum noch abwarten könnte. Okay, es ist natürlich irgendwo lästig, vor der Mensa auf die Toilette zu gehen und die Schienen rauszuklicken und es ist insofern eine Einschränkung, dass man nicht den ganzen Tag der hemmungslosen Völlerei frönen kann, aber ansonsten — keine Probleme. Ich spreche ganz normal, ich sehe ganz normal aus und ich wage zu behaupten, dass ein Großteil meiner Kommilitonen meine Zahnspange noch gar nicht bemerkt haben.

Und sonst? Die letzten Hardcaps waren in den ersten Tagen etwas schwergängiger als gewohnt und erforderten beim Rausnehmen etwas Fummelei. Es empfiehlt sich, die Fingernägel nicht allzu kurz zu schneiden, dann geht’s leichter. Schmerzen beim Tragen gab’s schon lange nicht mehr und wer die ganze Sache noch immer für einen teuren Spaß hält, den überzeugen vielleicht die Ergebnisse nach etwas mehr als der Hälfte der Behandlungszeit.

So sah es ungefähr vor einem halben Jahr aus:

Und nach etwas über der Hälfte der Behandlungszeit sieht’s so aus:

Ich finde, das kann sich durchaus sehen lassen. (Die etwas gelbere Farbe stammt übrigens nicht von wenig geputzten Zähnen, sondern von der Farbe der Wände, gegen die meine Kamera geblitzt hat.)

Zähne

Donnerstag, 24. September 2009

Weil ein beachtlicher Teil meiner Leser über Google mit Suchbegriffen wie Zahnkorrektur oder ähnlichem in mein Blog stolpert, noch mal ein aktueller Zwischenstand: es ist alles bestens.

Am Unterkiefer hatte sich eines der Attachments gelöst, in das sich die orthocaps-Schienen einhängen — das war im Endeffekt weniger dramatisch, als es klang: es wurde einfach neu rangeklebt. Und die Versicherung, die hat auch mein viertes Fax nicht bekommen. Langsam wird’s seltsam.

Beim Blick in den Spiegel kann ich mich kaum sattsehen: der Oberkiefer sieht von vorne prima aus, dass die beiden Frontzähne noch nicht ganz gerade stehen, fällt gar nicht mehr auf — und die Hälfte der Behandlung habe ich noch vor mir.

Stage 3

Dienstag, 4. August 2009

Nächster Schritt: zwei Zähne leicht anschleifen, neue Schienen testweise einsetzen, passt, alles prima. Das tolle an den orthocaps scheint zu sein, dass mit den unterschiedlichen Stärken der beiden Schienen jeder Behandlungsschritt präzise durchgeführt werden kann. Die weichere, aber stärkere softocap-Schiene wird nachts getragen, während die harte, weniger sichtbare, aber auch schwächere hardcap-Schiene tagsüber getragen wird. In der ersten Woche des dritten Behandlungsblockes soll ich Tag und Nacht die harten Schienen tragen, um die Zähne ganz sanft auf die neue Stellung einzugewöhnen. Das ursprünglich angedachte Invisalign-System verwendet lediglich eine einzige Schiene pro Behandlungsschritt.

Von der Versicherung habe ich bislang noch nichts gehört. Keine Ahnung, ob das nun so ein gutes Zeichen ist — vermutlich eher nicht.

Stage 2

Dienstag, 21. Juli 2009

Die Sache mit meiner Zahnspange ist mittlerweile ganz unspektakulär. Mein Zahnarzt hat meine Zähne begutachtet, etwas daran geschliffen, was ich freilich weniger schön finde, was aber aufgrund der wenigen Zehntelmillimeter vermutlich optisch nicht auffallen wird. Der Vorteil der orthocaps gegenüber Invisalign scheint zu sein, dass im Gegensatz zu Invisalign die Zähne nicht komplett am Anfang eingeschliffen werden, sondern erst Stück für Stück im Verlauf der Behandlung. Dadurch erreicht der Arzt Zahnflächen, die zuvor der Fehlstellung wegen verdeckt und unerreichbar waren, was in der Summe in weniger abgeschliffenen Flächen und optisch ansprechenderen Zähnen resultieren dürfte.

Laut Behandlungsplan soll ich während der ersten Woche lediglich nachts die weichen softocaps tragen, aber weil urlaubsbedingt der nächste Behandlungstermin bereits in knapp zwei Wochen ansteht, haben wir beschlossen, vom Plan abzuweichen und dass ich während der ersten Woche auch tagsüber die hardcaps einsetze.

Und wie beim letzten Mal ist auch meine Versicherung wieder am Start und möchte noch mal den angeforderten Heil- und Kostenplan haben. Nachdem die Sekretärin meines Zahnarztes mit denen direkt telefoniert hatte, sollte eigentlich alles geklärt gewesen sein, aber entweder sind die Unterlagen verloren gegangen — oder wurden aus Datenschutzgründen nicht geöffnet.

Komisch, dass der Datenschutz immer an den falschen Stellen greift. Wenn mein Zahnarzt in meinem Auftrag etwas an meine Versicherung schickt, dann darf die Versicherung das gerne öffnen.

Fortschritte

Dienstag, 7. Juli 2009

Mit meiner Zahnkorrektur geht’s prima voran. Nach einer Woche lassen sich die Schienen problemlos wechseln, vermutlich allerdings eher, weil ich inzwischen eine gewisse Routine entwickelt habe, als dass es schon nennenswerte Fortschritte zu verzeichnen gäbe.

Die Hardcaps machen tagsüber keine Probleme. Bisher hat noch niemand gemerkt, dass ich eine Zahnspange trage, insofern ist zumindest das eine Ziel bereits erfüllt. Mit der Zeit werden die Schienen etwas unansehnlich, weil sich trotz bester Zahnhygiene Essensreste und andere Feststoffe dort absetzen können. Mit viel warmen Wasser ist da wenig getan, aber eine speziell zum Reinigen der Schienen abgeordnete Zahnbürste hilft prima. Das lässt sich natürlich bestens mit der täglichen Zahnreinigung verbinden und macht insofern keine Probleme.

Ich soll nur bestimmte Getränke zu mir nehmen, wenn ich die Schienen trage, habe ich inzwischen herausbekommen. Kohlensäurehaltige Getränke seien wohl nicht so ganz das Wahre, ebensowenig wie Energy-Drinks. Davon habe ich vorher nichts gewusst, man hatte mir lediglich erklärt, dass farbige Getränke logischerweise zwischen Zahn und Schiene laufen könnten und ich somit ein wenig doof aussähe. Ich bin mittlerweile auf stilles Wasser umgestiegen, was schlimmer klingt, als es eigentlich ist. Ich hatte noch immer den Geschmack des stillen Wassers aus dem letzten Frankreich-Urlaub im Mund, das widerlich aufgeheizt war und allenfalls nach Plastikflasche schmeckte.

Allerdings hat sich inzwischen auch die Versicherung wieder gemeldet, denen die eingereichten Unterlagen noch immer nicht genügen. Anscheinend fehlen im Heil- und Kostenplan unter anderem Angaben zur Diagnose und die getroffenen Maßnahmen, was ich nicht ganz glauben kann, weil meine Zahnarztpraxis diese Unterlagen bereits zum zweiten Mal eingeschickt hatte. Mal sehen, was sich dort noch so ergibt.

Blut und Speichel

Dienstag, 30. Juni 2009

Ich habe heute Mittag die Plastikschienen für tagsüber erhalten. Entgegen meiner vorigen Annahme werden tagsüber die harten und wesentlich dünneren Schienen eingesetzt, nachts die weicheren, aber auch dickeren.

Mit den Nacht-Schienen ist sprechen nicht lispelfrei möglich und man sieht doch auf den ersten Blick, dass da was im Mund klemmt. Die Tag-Schienen sind sehr viel unscheinbarer. Ich fragte meinen Zahnarzt nach dem Einsetzen, wie ich denn jetzt aussehe und er meinte scherzhaft: „Wie ein Zombie!“, nicht ahnend, dass er damit recht genau lag. Auf den ersten Blick in den Spiegel mag man mit den Schienen gar nicht vor die Tür gehen. Zwischen Schiene und Zahn sammelt sich jede Menge Speichel ab, schlägt dort Blasen, doch die sind glücklicherweise schon aus einem halben Meter Entfernung nicht mehr sichtbar.

Nach meiner Erfahrung nach einem halben Tag sind die Dinger durchweg alltagstauglich. Bemerken tut sie sowieso niemand, außer wenn der Gesprächspartner sehr genau hinsieht, sprechen ist vollkommen ohne Probleme und Einschränkungen möglich und generell ist die ganze Sache eher cool als peinlich — so mancher hätte sowas auch gerne in seiner Jugend gehabt.

Ich nicht. Ich war eben nah dran, die Behandlung nach knapp einer Woche abzubrechen. Zum Essen muss die Schiene raus, das geht bei der weichen Nacht-Schiene inzwischen problemlos und ohne Schmerzen mit einem Handgriff, doch die harte Tag-Schiene ist ein Drama gewesen. Die Unterkiefer-Schiene war gar kein Problem, die hatte ich mit beiden Daumen sofort ausgeklickt, aber oben, wo der eine Schneidezahn so blöde steht, da wollte sich die Schiene keinen Millimeter lösen. Hatte ich sie am Schneidezahn vom Attachment gelöst, klickte sie sich hinten am Backenzahn wieder rein, hatte ich sie dort raus, rutschte sie vorne wieder zu. Das alles ging nur mit sehr viel Fingerspitzengefühl. Ich habe geblutet wie blöde, weil ich anscheinend wirklich zu stark an einem Zahn herumgezogen habe, die Schmerzen sind nach einer halben Stunde noch immer nicht verschwunden und ans Essen ist auf gar keinen Fall zu denken.

So ein Mist!

Orthocaps

Donnerstag, 25. Juni 2009

Meine kieferorthopädische Behandlung hat vorgestern begonnen. Weil ich die Wahl zwischen einer zweijährigen Behandlung mit einer festen Zahnspange und einer nur wenig teureren, dafür aber doppelt so schnellen Behandlung mit Invisalign hatte, entschied ich mich für die unsichtbare Variante. Die Krankenkasse stresst seitdem nur noch und vermutlich werde ich die Kosten von knapp über 4.000 Euro selber tragen müssen — das ist die Sache allerdings auch wert.

Mein Gebiss sieht auf dem ersten Blick eigentlich ganz in Ordnung aus, der Frontzahn rechts oben ist etwas nach innen geneigt, der Schneidezahn nebenan etwas nach außen und unten hat sich der rechte Frontzahn deutlich hinter seinen linken Nachbarn geschoben. Nichts extremes, damit hätte man wohl noch leben können. Schlimmer sieht’s da aus, wo der erste Blick nicht hinreicht: der Unterkiefer ist erheblich kleiner als der Oberkiefer und mit der Zeit haben sich die unteren Zähne nach innen geschoben, so dass der Unterkiefer bei geschlossenem Mund beinahe komplett im Oberkiefer liegt.

Dass ich beim Kauen keine Probleme habe, liegt bloß daran, dass ich mehr oder weniger daran gewöhnt bin. Meine Eltern hatten sich vor vielen Jahren bei der üblichen Vorstellung beim Kieferorthopäden leider gegen eine Behandlung ausgesprochen, wohl in der Annahme, dass die Zahnfehlstellung zu dem Zeitpunkt noch nicht so extrem war. Dass sie sich so schnell verschlechtert, konnten sie freilich nicht ahnen — doch nun bin ich volljährig, nun will die Krankenkasse nicht mehr zahlen, egal ob ich mir deswegen mit 40 alle Zähne ziehen lassen muss, um noch vernünftig kauen zu können.

Am Dienstag wurden zunächst an „strategisch wichtigen Zähnen“ kleine Plastikhalterungen angeklebt. Bei Invisalign erfolgt die Zahnkorrektur nicht mit Draht und Brakets, sondern mit halbwegs durchsichtigen Plastikschienen, die über die Zähne gesteckt werden. Normalerweise dienen die anderen, „normalen“ Zähne als Halterung, um die schiefen Nachbarn in die richtige Position zu drücken, doch für einige Bewegungen brauchen die Schienen einen Widerstand an den Zähnen, um die richtige Bewegung initialisieren zu können. Bei meiner Zahnfehlstellung sind insgesamt zehn Halterungen erforderlich, zwei sind auf die oberen Schneidezähne aufgeklebt, die restlichen acht jeweils auf einen Backenzahn. Zum Aufkleben wird eine spezielle Schiene eingesetzt, die an den entsprechenden Zähnen kleine Aussparungen hat, in die das flüssige Kunstoffmaterial eingespritzt wird, bevor es getrocknet und zurechtgeschliffen wird.

Die Halterungen sind winzig und dank ihrer Farbe nicht einmal auf den zweiten Blick zu erkennen, wohl aber zu spüren: mein Unterkiefer passt nunmehr nicht mehr in den Oberkiefer und so richtig zubeißen kann ich jetzt nicht mehr. Das klingt schlimmer als es ist, bisher konnte ich noch alles problemlos essen, es ist nicht schwieriger, sondern bloß ungewohnt.

Damit die Schienen passten wurden einige Zähne noch etwas abgeschliffen. Auch das klingt freilich schlimmer als es ist, ich konnte im Spiegel keinen Unterschied feststellen, obwohl ich wusste, wo am Zahn gearbeitet wurde. Vermutlich handelte es sich nur um Zehntelmillimeter.

Danach durfte ich die Schienen einsetzen. Unten hatte ich gar keine Probleme, ich setze die Schiene auf den Vorderzähnen an und drücke sie an den Backenzähnen hinunter, bis sie an den Halterungen einrastet. Am Oberkiefer war das Einsetzen aufgrund der beiden zusätzlichen Halterungen an den Schneidezähnen deutlich schwieriger, doch mit etwas Übung wird das kein großes Problem sein. Das Abnehmen ist etwas tricky und klappt am besten mit nicht allzu kurzen Fingernägeln, weil die Schiene an den Halterungen zunächst etwas zur Seite gezogen werden muss, bevor sie aus der Halterung ausrastet, am Oberkiefer war das wieder komplizierter, denn dort muss wegen der schlechteren Zahnfehlstellung die Schiene erst an den Backenzähnen ausgehängt werden, bevor sie dann leicht zur Seite gedreht auch den rechten Schneidezahn loslässt. Mit fortschreitender Behandlung und besserer Zahnstellung wird das Einsetzen und Abnehmen der Schienen deutlich einfacher werden.

Etwas irritiert hat mich die Tatsache, dass meine Schienen nicht von Invisalign, sondern von orthocaps stammen. Eigentlich müsste ich sogar ziemlich irritiert sein: das Verfahren und die Idee ist grundsätzlich die gleiche, doch bekomme ich jetzt jeweils härtere Schienen für die Nacht und weichere für den Tag, wobei ich in der ersten Woche lediglich nachts Schienen einsetzen soll.

Ich werde meinen Arzt nächste Woche noch einmal fragen, was sich für mich außer des Namens noch ändert, denn ich kann nicht so recht glauben, dass beispielsweise die Materialkosten auf den Cent identisch mit denen von Invisalign sein sollen. Außerdem hatte ich mich für Invisalign entschieden, über die man im Internet bereits sehr viele Kundenmeinungen, größtenteils positive, lesen kann und bekomme jetzt einen anscheinend deutschen Anbieter, der noch so gut wie unbekannt ist. Auch wenn das Verfahren das gleiche ist und man mit entsprechender Sorgfalt wenig falsch machen kann, möchte ich nicht das Versuchskaninchen spielen und am Ende gar noch mit kaputten Zähnen herumlaufen.

Nach der ersten Nacht mit den Schienen bin ich allerdings auch bloß halbwegs zufrieden mit der Sache, wobei ich natürlich nicht weiß, ob das mit Invisalin besser gelaufen wäre. Der Druck auf die Zähne ist anfangs wirklich enorm, besonders der rechte Schneidezahn oben schmerzt doch nach einer Weile. Zumindest die harten Schienen sind auch eindeutig auf den allerersten Blick zu erkennen, weil sie den Zahn nicht vollständig bedecken, sondern zur Wurzel hin ein paar Millimeter frei bleiben und dort die Kante des dicken Kunststoffs deutlich auszumachen ist. Außerdem sammelt sich in der Schiene nach ein paar Minuten Speichel, der dort Blasen bildet und mich ausgesprochen dämlich aussehen lässt. Ich hoffe, das ist mit den weichen Schienen für tagsüber besser gelöst, denn so möchte ich nicht in der Öffentlichkeit herumlaufen. Eine feste Zahnspange mit Draht ist jedenfalls als solche zu erkennen, doch meine unsichtbaren Schienen lassen meine Zähne aussehen wie gebrochenes Porzellan.

Sprechen, naja, geht mit den harten Schienen eigentlich gar nicht so richtig, wobei sie vermutlich auch nicht dafür gedacht sind. Nicht nur, dass ich herumlispel wie mit einer Sprachstörung, überkommt mich auch nach ein paar Wörtern regelmäßig der Würgereiz, wenn der Körper feststellt, dass dort etwas im Mund klemmt, was da ja nicht hingehört. Schlafen geht eigentlich ganz gut, wenn man sich daran gewöhnen kann, mit trockenem Mund aufzuwachen, denn weil sich der Mund durch die dicken Schienen nicht mehr vollständig schließen lässt, sind die Lippen in der Ruhestellung neuerdings leicht geöffnet. Das lässt sich verhindern, wenn man auf dem Bauch schläft, so dass der Mund vom Kopfkissen halbwegs geschlossen bleibt.

Wasser trinken geht problemlos, mit farbigen Getränken habe ich noch keine Erfahrung gesammelt, ich vermute allerdings, dass sie zumindest bei den harten Schienen hineinlaufen würden und ziemlich dämlich aussehen. An die zusätzliche penible Zahnreinigung habe ich mich bisher ganz gut gewöhnen können. Der Alltag mit den weichen Schienen könnte allerdings problematischer werden: ich soll die Dinger 22 Stunden täglich tragen, also bleiben zwei Stunden zum Essen. Wenn ich auf einem Volksfest irgendwo ein Crêpe esse, müsste ich mir also theoretisch danach sofort die Zähne putzen, um die Dinger wieder einzusetzen. Ganz zu schweigen davon, dass ein zünftiger Grillabend deutlich länger dauert. Ich werde mich daran gewöhnen müssen.

Eine andere Wahl habe ich ja eigentlich nicht.

Vorschau

Dienstag, 26. Mai 2009

Heute:

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Und in 48 Wochen:

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Nach der ersten Anzahlung geht’s los. Ich bin durchaus aufgeregt und hoffe mal, das ganze klappt auch wie geplant.

Abgebissen

Mittwoch, 6. Mai 2009

Heute war es lustig, denn heute hat mein Zahnarzt Abdrücke und Fotos für meine Invisalign-Zahnkorrektur angefertigt. Am widerspenstigsten war mein Unterkiefer: erst passte kein einziger Abdruckslöffel, dann brauchte sogar der durchaus geübte Mediziner drei Versuche, um einen brauchbaren Abdrück abziehen zu können.

In ein paar Wochen bekomme ich dann endlich mein Video und ein paar Fotos, wie mein Gebiss nach der Korrektur aussehen wird. Ich bin gespannt.

Doppelte Absage

Mittwoch, 22. April 2009

Gleich zwei Absagen bezüglich meiner Zahnkorrektur bekommen. Als Sohn zweier Beamten bin ich über eine private Krankenversicherung abgesichert, die zu 80 Prozent von der Landesbeihilfe getragen wird. Die Allianz, meine Krankenversicherung, meinte, wenn die Beihilfe meine Zahnkorrektur zahlt, dann sei das alles gar kein Problem.

Natürlich will die Beihilfe nicht zahlen, denn schließlich bin ich volljährig und ein akuter Grund der Zahnkorrektur liegt freilich auch nicht vor. Das kenn ich ja schon.

Die Allianz selber schickte heute einen Fragebogen, dessen Beantwortung wohl auch zu einer Absage führen werden. Das kann ich mir zumindest nicht anders vorstellen, denn auch dort soll ich eine längere Begründung für meine Behandlung abgeben. Und so ganz nebenbei Röntgenbilder, Gutachten und Unterlagen, gerne auch in digitaler Form, einreichen.

Den Unterschriebenen Kostenvoranschlag habe ich heute bereits beim Zahnarzt abgegeben. Anfang Mai werden die Abdrücke genommen, dann geht es auch relativ zeitig los.