Archiv für die Kategorie „Studium“

Und so kann ich nicht arbeiten

Sonntag, 13. Dezember 2009

Mit meinem MacBook Pro gehe ich auch nach dem Festplattentausch vor einigen Monaten um wie ein rohes Ei — und trotzdem klackert auch die neue Festplatte wie blöde. Allerdings lärmt nicht nur die Platte, sondern auch das Gehäuse, das nämlich seit der Reparatur gehörig verzogen ist. Ich mutmaße, dass bei der Reparatur der Unterboden nicht vernünftig verschraubt wurde, zumindest würde das erklären, warum ich die Schrauben wöchentlich mit Uhrmacherwerkzeug wieder nachziehen muss. Das Display flackert natürlich auch wieder und zwar am kräftigsten, wenn ich lernen möchte. Und das geht dermaßen auf die Augen, dass es nicht mehr spaßig ist.

Auch TimeMachine macht mir Probleme, wobei es verkehrt wäre zu behaupten, es würden keine Backups mehr angefertigt. Irgendwas kopiert wird durchaus, aber immer bloß einige Kilo- oder Megabyte — unrealistische Mengen, wenn ich kurz zuvor mehrere Gigabyte an Fotos von der Kamera heruntergeladen habe. Also sichere ich alles manuell auf dem Drobo, immerhin hält der noch zu mir.

Das kann man leider nicht von meinem Apple LED Cinema Display behaupten, dass trotz getauschten Netzteils wieder fröhlich brummt und fiept und erst recht nicht von meinem iPhone, das so elendig langsam und stellenweise funktionsuntüchtig tut.

Ich glaube, Hardware mit dem Apfel drauf kommt mir wirklich nicht mehr ins Haus.

Tetris in Freepascal und OOP

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Als kurzes Lebenszeichen werfe ich mal kurz meine Lösung der Befreiungsaufgabe der Programmiersprachen-Vorlesung an der Fachhochschule Wedel ins Blog. Von über 150 Studenten haben sich lediglich vier an die Befreiungsaufgabe gewagt.

tetris

Mein Lösungsansatz ist komplett objektorientiert und wurde auf OS X, Linux und Windows getestet.

Befreiungsaufgabe.zip (ein paar Kilobyte)

Hart und wuchtig

Dienstag, 11. August 2009

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Beim Dänischen Bettenlager gibt es zwar keine Express-Kasse, aber auch deutlich weniger Betten, als der Name suggeriert. Und ehrlich gesagt gefällt mir das alles nicht so richtig — irgendwie ist das alles so wuchtig, die Holzbetten fallen durch eine sehr auffällige Maserung auf, das ist alles irgendwie nicht so der Hit. IKEA hat mir da deutlich besser gefallen, trotz Express-Kasse.

Verwirrt

Sonntag, 9. August 2009

Etwa zwei bis drei Wochen nach Bewerbungsschluss verschickt die Fachhochschule Kiel quasi Gratulationsbriefe an alle angenommenen Bewerber. Absagen erfolgen später, heißt es ganz lapidar auf der Webseite.

Bewerbungsschluss war am 15. Juli, also hat bereits die vierte Woche begonnen. Und im Online-Interface steht auch nicht mehr als „Ihr Antrag ist in Bearbeitung“. Es wäre sicherlich hilfreich, wenn die Absagen gleichzeitig versendet würden — so spart man sich das bange warten und ich wüsste bereits, ob ich mir schon definitiv in Wedel eine Wohnung suchen kann.

Vielleicht ist ja bloß die Poststelle momentan überfordert. Meine Bewerbungsunterlagen habe ich nämlich noch immer nicht bekommen.

Bestätigt

Samstag, 11. Juli 2009

Ah, relativ kurz vor Ende des Bewerbungsschlusses habe ich von der Fachhochschule Kiel die Bestätigung meiner Bewerbung im Briefkasten gefunden.

Das ist die gute Nachricht.

Die schlechte Nachricht: weil ich so oberklug war, habe ich natürlich nicht die teure beglaubigte Kopie meines Zeugnisses abgegeben, sondern gleich das Original. Ein Anruf bei der Zulassungsstelle ergab, dass ich mir meine Unterlagen nach Eingang der Bewerbung direkt zurückschicken lassen kann.

Verbummelt

Mittwoch, 24. Juni 2009

Seit ich mich gleich nach diesem ominösen Tag der offenen Tür vor ein paar Wochen an der Fachhochschule Kiel beworben habe, warte ich auf meine schriftliche Bestätigung. Oder zumindest warte ich darauf, dass der Rückschein von der Post mal wieder den Weg nach Hause findet. Langsam wird’s auch blöde, denn am 15. Juli endet die Bewerbungsfrist und drum rief ich mal im Sekretariat an, um der Sache nachzugehen.

In der Zulassungsstelle wühlte man in den Unterlagen nach meiner Bewerbung und fand erwartungsgemäß — nichts.

Also habe ich meine Bewerbung höchstpersönlich vorbeigebracht. Ich hatte gehofft, damit irgendwie Eindruck machen zu können, schließlich hatte ich extra vorher noch mal geduscht, aber ich fürchte, meine Hoffnungen werden vergebens sein. Die 1,9 muss für das Studium genügen.

Fachhochschule Kiel

Montag, 25. Mai 2009

Heute war so eine Art Tag der offenen Tür an der Fachhochschule Kiel. Wenn überhaupt, dann wäre es wohl einer eine Woche der offenen Tür, denn heute stellte sich lediglich der Fachbereich Multimedia Production vor, alle anderen folgen im Laufe der Woche. Allerdings ist das mit der offenen Tür auch so eine Sache, denn sie impliziert, dass man kommen und gehen könne, wann man möchte, aber eigentlich war die ganze Sache mit einer Anmeldung verbunden. Nur mit Glück fanden wir noch Plätze im Mediendom.

Und dann? Das Niveau bezüglich Programmierung scheinte nicht allzu hoch zu sein, denn nicht nur der Prof, sondern auch die vortragenden Studenten sprachen von if-Schleifen, konnten den Begriff Skriptsprache nicht von Programmiersprache unterscheiden und machten allgemein den Eindruck, als dass die Programmierung in Multimedia Production gleichzeitig Hauptteil als auch nebensächlich sei.

Was soll’s, ich werde mich einfach mal bewerben.

Online-Bewerbung

Freitag, 8. Mai 2009

Ich habe mich jetzt an der FH Wedel beworben. Eigentlich druckt man sich die erforderlichen Formulare aus, schreibt seinen Kram auf die vorgegebenen Linien, Umschlag drumherum und ab zum Briefkasten. Es gibt aber auch die Möglichkeit einer Online-Bewerbung. Da tippt man seinen Kram in ein Formular ein, dass daraus ein PDF-Dokument rendert, dass dann den gleichen Weg seiner analogen Kollegen geht.

„Online-Bewerbung“ ist wohl von der Bedeutung her das gleiche wie „Online-Hilfe“: das Wort bildete sich in der Frühzeit der Computer zu Hilfedokumenten, die auf dem Computer angezeigt wurden und nicht auf Papier ausgedruckt „offline“ neben der Tastatur lagen.

Damals, beim Tag der offenen Tür, da war man ja scheints schon ganz angetan von mir. Die Bewerber, die man unbedingt an der Fachhochschule haben will, die bekommen sofort einen Studienplatz zugewiesen, hieß es — alle anderen müssen noch ein paar Wochen warten.

Mal sehen.

Freaky

Montag, 9. März 2009

Mir fällt grad noch ein, dass die Medieninformatiker an der FH Wedel anders aussehen, als die Homepage suggeriert. Der gemeine Informatiker ist bebrillt, trägt die typische Informatikerfrisur mit längeren Haaren und ein zerknittertes Hemd.

Ich passe perfekt dorthin. Irgendwie macht mir das Angst.

Unbemerkt

Montag, 9. März 2009

Ich mag bestimmte Tierarten, beispielsweise das Eichhörnchen, weil es teilweise menschliche Verhaltensweisen mag. Genauso angetan war ich von einem Roboter, der beim Tage der offenen Tür der FH Wedel Billard spielte.

Leider durfte man der Strahlung in der Etage wegen weder Kameras noch Handys verwenden (und sie sorgte in den fünf Minuten immerhin dafür, dass ich eine Gänsehaut bekam), sonst wäre der Aufbau einfacher zu erklären.

Der Roboter spielte nicht mit einem richtigen Tisch, sondern auf einem kleinen, vielleicht zwei Mal ein Meter. Von der Decke konnte er mit einer Kamera sehen, was sich so tat auf dem Tisch und mit einem Greifarm seine Queue bewegen. Außerdem war neben der Queue noch eine weitere Kamera angebracht, mit der das Gerät die Position der Kugeln millimetergenau erfassen konnte.

Auf einem Bildschirm konnte man sehen, was der Roboter nun vor hatte. Mit der weißen Kugel wollte er die gelbe in die mittlere Tasche schubsen. Er schaute sich die ganze Sache noch mal genau an und machte danach Anstalten, die weiße Kugel anzuschlagen.

Dabei fiel ihm seine Queue herunter.

Das bekam er nicht mit, weil er für diesen Fall nicht programmiert war und drum ein entsprechender Sensor fehlte, aber das sich die weiße Kugel nicht wie gewünscht bewegte, irritierte ihn doch sehr. Ein zweites Mal wurden die Positionen genauestens vermessen. Und erneut holte er zum Schlag aus, doch mangels Queue tat sich dieses Mal überhaupt nichts.

Die Situation überforderte ihn merklich, denn der Schlag, den er so schön berechnet auf seinem Monitor anzeigte, war ihm gänzlich misslungen. Ein weiteres Mal vermaß er die Verhältnisse auf dem Tisch, grübelte eine Weile, wie sich die Situation dort erklären lassen könnte, denn schließlich hatte er doch die weiße Kugel präzise anvisiert, doch hatte sich nichts getan.

Ein Besucher brachte ihn endgültig um seine Fassung, denn eigentlich aus gutem Willen hatte er die Kugeln etwas umherrollen lassen. Der Roboter war außer sich, erst bewegt sich überhaupt nichts und nach einem Moment, in dem er außer vermessen nichts getan hatte, war die Situation auf dem Tisch eine vollkommen andere. Ein letztes Mal fuhr er umher, besah sich die ganze Sache, wie das denn nur passieren konnte und zog sich schließlich beleidigt zurück.

Dass ihm seine Queue heruntergefallen war, wusste er noch immer nicht.