Wenn ich mich nicht irre, wäre heute der letzte Tag meines Zivildienstes gewesen.
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Der Zivi-Ausweis und der ICE
Weil in den letzten Wochen immer wieder Besucher über die Suchbegriffe „Zivi-Ausweis“ und „ICE“ auf mein Blog stolperten, noch mal ein Hinweis an prominenter Stelle: Der Zivildienstausweis kann für kostenlose Familienheimfahrten zwischen den im Ausweis eingetragenen Bahnhöfe genutzt werden. Dazu zählen auch die ICE-Verbindungen, lediglich der ICE-Sprinter bedarf meines Wissens eines Aufpreises. Des Weiteren gewährt der Zivildienstausweis auch 25 Prozent Rabatt auf Bahnfahrten außerhalb der eingetragenen Relation.
Weg
In der alphabetischen Sortierung meiner Weblog-Kategorien taucht ganz am Ende „Zivildienst“ auf. Welch ein Glück, dass ich sie beim Verfassen neuer Artikel nicht mehr ankreuzen brauche.
Fällt mir gerade so auf.
Oh, doch passiert.
Heute ist der…
… 14. November. Und das ist? Der letzte Tag meiner Zivildiensttätigkeit. Und dieser angebrochene Monat bringt mir nochmal 300 Euro aufs Konto.
Ich habe einen Fetisch für Krawatten
Fangen wir früher an: meinen Zivildienstausweis hätte ich auch einfach mit der Post nach Hamburg schicken können. Stattdessen fahre ich mit dem ICE hin und zu meiner letzten Fahrt, tja, da zog ich mich noch schicker an.
Welch ein Zufall, dass es in der Hamburger Innenstadt in direkter Nähe zur Innenalster einen Krawattenladen gibt. Nun hätte man sich ja denken können, dass der wohl teurer ist als Hertie, aber ich dachte eher an die schönen Krawatten und war nichtmal überrascht, als ich das dreifache meiner teuersten Krawatte für eine mit diagonalen Streifen bezahlte.
Und dann wurde sie mir noch nicht einmal gebunden! Stattdessen drückte mir die Verkäuferin eine Anleitung in die Hand. Und die Begriff ich überhaupt nicht. Die war nicht nur seitenverkehrt, da passten auch Beschreibung und Abbildung nicht zueinander.
Trotzdem verschwand ich vor meinem großen Termin noch schnell auf der Toilette und knotete. Der Neue Windsor-Knoten sollte es sein, schön groß, so wie meine heutige Erscheinung. Ein Seifenspender musste als fremder Hals herhalten, die Anleitung lag auf der Desinfektionsmittelbox, aber irgendwie sah ich nachher doch ganz manierlich aus.
