Archiv für die Kategorie „Apple“

Und so kann ich nicht arbeiten

Sonntag, 13. Dezember 2009

Mit meinem MacBook Pro gehe ich auch nach dem Festplattentausch vor einigen Monaten um wie ein rohes Ei — und trotzdem klackert auch die neue Festplatte wie blöde. Allerdings lärmt nicht nur die Platte, sondern auch das Gehäuse, das nämlich seit der Reparatur gehörig verzogen ist. Ich mutmaße, dass bei der Reparatur der Unterboden nicht vernünftig verschraubt wurde, zumindest würde das erklären, warum ich die Schrauben wöchentlich mit Uhrmacherwerkzeug wieder nachziehen muss. Das Display flackert natürlich auch wieder und zwar am kräftigsten, wenn ich lernen möchte. Und das geht dermaßen auf die Augen, dass es nicht mehr spaßig ist.

Auch TimeMachine macht mir Probleme, wobei es verkehrt wäre zu behaupten, es würden keine Backups mehr angefertigt. Irgendwas kopiert wird durchaus, aber immer bloß einige Kilo- oder Megabyte — unrealistische Mengen, wenn ich kurz zuvor mehrere Gigabyte an Fotos von der Kamera heruntergeladen habe. Also sichere ich alles manuell auf dem Drobo, immerhin hält der noch zu mir.

Das kann man leider nicht von meinem Apple LED Cinema Display behaupten, dass trotz getauschten Netzteils wieder fröhlich brummt und fiept und erst recht nicht von meinem iPhone, das so elendig langsam und stellenweise funktionsuntüchtig tut.

Ich glaube, Hardware mit dem Apfel drauf kommt mir wirklich nicht mehr ins Haus.

Prävention

Samstag, 18. Juli 2009

So ganz gefiel mir das Ergebnis der Gravis-Werkstatt nicht: meine Festplatte ist zwar eindeutig kaputt, aber nicht kaputt genug, um repariert zu werden.

Ich suchte für eine zweite Meinung noch mal den m-store in Kiel auf. Der Laden ist erheblich cooler, das Personal gleich mit Du am Start und überhaupt habe ich mein Notebook dort gekauft, also sollen sie’s auch gefälligst reparieren. Der Laden fackelte auch gar nicht lange: nachdem man mein Notebook in einer ruhigen Ecke abgehört hatte, wollte man mich wegen drohenden Datenverlustes gar nicht mehr nach Hause lassen. Eine Woche gab der Techniker meiner Festplatte noch, danach sein Schluss.

Passt ja perfekt: in einer Woche fahre ich für ein paar Tage nach Wacken, da kann das Notebook in der Werkstatt mal überholt werden. Bis dahin fertige ich fleißig Backups an — Time Machine sei dank!

Nur nach Anmeldung

Samstag, 18. Juli 2009

Meine MacBook-Pro-Festplatte macht seit einiger Zeit doofe Geräusche. Alle paar Sekunden klackert es etwas lauter, alle paar Minuten richtig laut, als wenn eine Murmel im Gehäuse umherrollt.

Und wenn ich schon in Hamburg bin, dann will ich wissen was Gravis, dieser lustige Laden, dazu sagt. Erstmal das lustigste: bevor da jemand aus der Werkstatt mit dem Kunden spricht, muss der sich an einem blaugrünen iMac registrieren. Naja, was soll’s. Ist ja wie Karte ziehen und warten. Personenbezogene Daten werde ich ja nicht los.

IMG_1465

Das Ergebnis war den Aufwand allerdings kaum wert: Festplatten werden nur getauscht, wenn sie kaputt sind. Dass das ja irgendwie sinnlos ist, weil ich dadurch Verdienstausfall und ähnlichen Mist verbuchen muss, den Reparaturtermin nicht dorthin legen kann, wo er mich nicht stört, interessiert keinen. Die Festplatte ist zwar kaputt, aber nicht kaputt genug.

Wir sind geil

Montag, 8. Juni 2009

Ja, die Laufzeit meines MacBook Pro 17″ ist schon geil. Und vor allem: sie ist durchaus eine akzeptable Schätzung. Und nein, mein Notebook idlet nicht neun Stunden lang.

926

Upgrade

Montag, 8. Juni 2009

Okay, die WWDC ist vorbei, erste Ernüchterung macht sich breit, wenngleich sie nicht zu den hartgesottenen Obstfans durchdringen kann. Eigentlich reißt mich alles nicht so besonders vom Hocker — die MacBook Pros sind, klar, schneller, aber mit meinem „alten“ 17er, das auch jetzt noch funktioniert, obwohl es doch einen Nachfolger gibt, habe ich schon den eingebauten Acht-Stunden-Akku. Die etwas besseren Farben, der schnellere Prozessor, der größere Arbeitsspeicher, okay, der ist ganz nett.

Auch das neue iPhone soll natürlich schneller werden und hat endlich seinen Kompass bekommen. Hardwaretechnisch war es das — nichts, das einen unbedingten Umstieg am 19. Juni erfordert. Ich werde mich dennoch mal umhören, wie das mit dem Upgrade läuft, weil mir die Abstürze meines zweiten 3G langsam auf die Nerven gehen… eine Chance gebe ich Apple noch.

Was wirklich stark ist: OS X 10.6 Snow Leopard erscheint im September zu einem unglaublichen Kampfpreis von 29 Euro. Das finde ich stark.

Neustart

Donnerstag, 4. Juni 2009

Angeblich gibt’s die nächste iPhone-Generation ab dem 19. Juni. Und doof wie ich bin, werde ich versuchen, auf eins der neuen Geräte upgraden zu können. Ich bin die ganzen Abstürze und Probleme meines zweiten 3Gs leid.

Nie wieder Apple

Mittwoch, 20. Mai 2009

Neuste Macke meines MacBook Pro: beliebige Programme bleiben urplötzlich hängen, die Festplatte rattert, und nach drei oder vier Minuten lässt sich wieder arbeiten. Das tritt ungefähr fünf oder sechs Mal pro Stunde auf.

Und mein iPhone stürzt auch gerne ab. Falls ich plötzlich nicht mehr erreichbar bin: es liegt an Apple. Keine Sorge.

iPhone

Samstag, 2. Mai 2009

Mein iPhone ist endlich wieder da. Obwohl, das trifft den Sachverhalt nicht richtig — der beiliegende Brief liest sich so:

(…) wurde festgestellt, dass Ihnen stattdessen ein Ersatzgerät (beiliegend) überlassen wird.

Das ist bürokratendeutsch. Aber immerhin funktioniert es wieder.

Beat me

Freitag, 24. April 2009

Okay, Homies, wer hat nachweißlich mehr Traffic über seinen web’n’walk-Stick geschoben?

transfer

Ohne Berücksichtigung blieben die ungefähr weiteren zehn Gigabyte, die ich vor der Neuinstallation in diesem Monat bereits gezogen hatte. Und T-Mobile hat mich noch nicht limitiert — wäre allerdings auch ungerecht, schließlich kann ich mein iPhone erstmal schon wieder nicht nutzen.

Abgeholt

Freitag, 24. April 2009

Mein kleines süßes Apple iPhone lag nun eine ganze Weile in seinem Karton. Nur: der UPS-Mann kam einfach nicht, um das Paket abzuholen. Dabei hieß es an der Apple-Hotline am Sonntag noch, dass ich Dienstag das Paket bekäme und es Mittwoch wieder abgeholt würde.

Dafür kam der braune Wagen am Donnerstag vorgefahren. Ich ging runter in freudiger Erwartung, als er wieder den Motor anließ und davon fuhr. Wahrscheinlich hatte er meinem Nachbarn irgendwas angedreht. Tja, und mein iPhone? Ich hatte die Faxen satt und schwang mich in meinen Wagen, um dem Paketdienst hinterherzubrausen, denn schließlich wollte ich mein iPhone auch noch irgendwann einmal zurückbekommen.

Ich machte den armen Mann anderthalb Kilometer später klar. Lustigerweise wusste er sogar, wie ich heiße, obwohl wir uns erst zwei Mal gesehen hatten und das erste Mal, das war auch schon ziemlich lange her aber egal: das spricht ja irgendwie für UPS. Er meinte, er könne mein Paket gerne mit in die Basis nehmen und wenn morgen ein entsprechender Abholauftrag reinkäme, dann wäre das alles klar. Dann fiel ihm aber noch auf, dass Apple mein iPhone in die Niederlande bringen lässt und plötzlich waren wir uns nicht mehr sicher, ob es dafür nicht einen Frachtbrief braucht, damit der Zoll auch weiß, was da drin ist.

Ich nahm also das Paket wieder mit nach Hause und studierte die „Bedienungsanleitung“ für den Versand. Da stand nichts von einem Frachtbrief, dafür stolperte ich allerdings wieder über den Absatz, dass ich bei UPS anrufen müsste, um einen Abholtermin zu vereinbaren. Den Punkt hatte ich bisher überlesen, denn schließlich nahm ich ja an, dass Apple das für mich in die Wege geleitet hätte, das hatte schließlich der Hotline-Typ behauptet.

Ein Anruf an der Apple-Hotline brachte zweierlei zu Tage: ich brauche keinen Frachtbrief und ein Abholauftrag wurde noch nicht angelegt. Okay, ich rief also noch schnell bei UPS an und machte die ganze Sache für Freitag klar, zwischen acht und 18 Uhr.

Natürlich kam der Wagen erst um 17.30 Uhr vorgefahren, aber egal, der Fahrer kannte mich noch immer beim Namen und hatte sich inzwischen bezüglich des Frachtbriefes schlau gemacht, mit dem gleichen Ergebnis wie ich und nahm das Ding an sich und verschwand mit freundlichen Grüßen und nun sitze ich hier und beobachte die Reparaturverfolgung auf der Apple-Webseite. Mal sehen, wann sich da was tut.

Was mich an der ganzen Sache aber wundert: auf dem Rücksendeaufkleber stand nicht nur bereits Absender und Empfänger, sondern auch eine Tracking-Nummer und allerhand ähnliches Zeug, was irgendwie für mich darauf hinwies, dass schon längst ein Auftrag eingerichtet worden wäre. Oder wird die Tracking-Nummer erst später mit dem Auftrag verknüpft?

Ich muss es nicht verstehen — ich muss nur hoffen, dass es klappt.