Die Sache mit meiner Zahnspange ist mittlerweile ganz unspektakulär. Mein Zahnarzt hat meine Zähne begutachtet, etwas daran geschliffen, was ich freilich weniger schön finde, was aber aufgrund der wenigen Zehntelmillimeter vermutlich optisch nicht auffallen wird. Der Vorteil der orthocaps gegenüber Invisalign scheint zu sein, dass im Gegensatz zu Invisalign die Zähne nicht komplett am Anfang eingeschliffen werden, sondern erst Stück für Stück im Verlauf der Behandlung. Dadurch erreicht der Arzt Zahnflächen, die zuvor der Fehlstellung wegen verdeckt und unerreichbar waren, was in der Summe in weniger abgeschliffenen Flächen und optisch ansprechenderen Zähnen resultieren dürfte.
Laut Behandlungsplan soll ich während der ersten Woche lediglich nachts die weichen softocaps tragen, aber weil urlaubsbedingt der nächste Behandlungstermin bereits in knapp zwei Wochen ansteht, haben wir beschlossen, vom Plan abzuweichen und dass ich während der ersten Woche auch tagsüber die hardcaps einsetze.
Und wie beim letzten Mal ist auch meine Versicherung wieder am Start und möchte noch mal den angeforderten Heil- und Kostenplan haben. Nachdem die Sekretärin meines Zahnarztes mit denen direkt telefoniert hatte, sollte eigentlich alles geklärt gewesen sein, aber entweder sind die Unterlagen verloren gegangen — oder wurden aus Datenschutzgründen nicht geöffnet.
Komisch, dass der Datenschutz immer an den falschen Stellen greift. Wenn mein Zahnarzt in meinem Auftrag etwas an meine Versicherung schickt, dann darf die Versicherung das gerne öffnen.
