Archiv für Mai 2009

Dann eben globaler

Samstag, 30. Mai 2009

Jetzt wollen auch die G8-Staaten Sperrlisten gegen Kinderpornografie einführen. Entweder sind die alle doof oder kurropt.

Ich kann es mir nicht erklären.

Nur zu Besuch

Samstag, 30. Mai 2009

Wir haben Maddy besucht. Maddy wohnt irgendwo zwischen Bremen und Hannover in einem Dorf, in dem es eine große Tierarztpraxis gibt und sonst nicht so viel und was sie macht, das weiß ich auch nicht so genau, aber mutmaßlich etwas mit Pferden, denn soviel mehr gibt es in der näheren Umgebung nicht an Tieren.

Es gibt noch einen Hund und ein paar Katzen, okay, überredet. Aber ich weiß nicht, besonders viel Spaß schienen sie nicht zu haben.

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Und dann sind wir nach Hannover gefahren. Nach Hannover fahren, das hat auch nicht viel mit Spaß zu tun. Man fährt Ewigkeiten, bis man endlich eine Bundesstraße erreicht hat, dann fährt man Ewigkeiten, weil wegen Baustellen nicht mehr als 50 Kilometer pro Stunde erlaubt sind und dann fährt man Ewigkeiten, weil man sich in Hannover nachts als Ortsunkundiger auch nicht so zurecht findet. Die einzige Discothek, die wir dort aufgetan haben, hieß Rockhouse und trug den Namen auch zurecht und war für uns einfach zu hart. Das Publikum trug schwarz, aber weiß geschminkte Haut und wir fanden uns einfach nicht so heimisch. Lag vielleicht auch an der Musik, als Norddeutscher ist man einfach nichts mehr gewohnt. Weil wir uns nicht zurecht fanden brauchten wir bis zum Subway nebenan auch knapp eine halbe Stunde mit etlichen Runden um den Block, bis ich endlich die richtige Spur an der richtigen Kreuzung gefunden hatte, aus der man auch mal rechts abbiegen durfte.

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Ein Highlight des nächsten Tages: die Gastfeldstraße in Bremen. Dort wohnt Björn Shopblogger und wenn ich schon da bin, tja, dann komm ich am berühmtesten Spar-Markt der Welt wohl nicht vorbei.

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Der Leergutautomat! Der berühmteste der Welt!

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Ob die Dame an der Kasse sich noch wundert, wenn die Leute den Kassenbon „als Erinnerung“ mitnehmen? Oh, klar, danach habe ich mir noch bei Speedy Taco so richtig einen reingebrannt. Irgendwann schaff ich auch noch mal Soße 13 und bin reif für die Kiste.

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Disclaimer

Samstag, 30. Mai 2009

Ich finde es inzwischen furchtbar, dass Gegner der Internetsperren permanent ihre ablehnende Haltung zur Kinderpornografie bekräftigen müssen. Das geht so weit, dass im stenografischen Bericht des Bundestages vom letzten Mittwoch andauernd Dinge wie diese stehen:

Dr. Petra Sitte (DIE LINKE):
Frau Minister, wir sind uns in dem Anliegen, Kinderpornografie konsequent zu bekämpfen und die Täter zu verfolgen, völlig einig.

Irmingard Schewe-Gerigk (BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN):

Frau Ministerin, niemand in diesem Hause bezweifelt, dass die Bekämpfung der Kinderpornografie, eines der schwerwiegendsten und grausamsten Verbrechen, wichtig und notwendig ist.

Kerstin Griese (SPD):
Frau Ministerin, erst einmal vielen Dank für die Vorstellung der Eckpunkte. Ich will auch für meine Fraktion ausdrücklich sagen, dass uns die Bekämpfung der Kinderpornografie ein äußerst wichtiges Anliegen ist. Die Opfer werden immer jünger, die Brutalität nimmt zu, und auch die Zahl der Fälle nimmt zu. Das ist fürchterlich; denn jedes einzelne Opfer ist eines zu viel.

Mein Außenspiegel

Freitag, 29. Mai 2009

Ich war heute bei der Bank. Wir haben über ziemlich wichtige Sachen gesprochen, da vorne am Schalter (nein, nichts mit Pleite oder ähnlichem), als plötzlich eine Dame an mich herantrat und fragte, ob mir der grüne Polo draußen gehöre. Dann drückte sie mir das Glas meines rechten Außenspiegels in die Hand. Ich war gerade mit wichtigerem befasst und legte das Teil erstmal halbwegs perplex beiseite, bis mir plötzlich bewusst wurde, was mir die Dame da gerade gegeben hatte.

Wieso zur Hölle ist mein Außenspiegel hier und nicht am Auto?

Eine doofe Windböe hatte ihre Tür erwischt und meinen Spiegel eiskalt angeprügelt, so dass der Spiegel zersprang und auf den Boden viel. Und nun lag er hier auf dem Tresen. Die Dame war allerdings so nett, nicht Fahrerflucht zu begehen, stattdessen tauschten wir Adressen aus, ich soll den Spiegel in der Werkstatt ersetzen lassen, sie wird selbstverständlich für die Kosten aufkommen. Nochmals ein herzlichen Dank für diese Ehrlichkeit — das ist leider nicht selbstverständlich.

In die Werkstatt wollte ich sowieso gleich danach, weil mein Töff schon wieder Schwierigkeiten macht. Am Montag meldete es plötzlich „Service — Oil“ und weil mir gleich Angst und Bange wurde, fuhr ich auf die nächste Bushaltestelle und maß erstmal den Ölstand: fast leer. Das war aber vor vier Wochen noch ganz anders. Ich ließ den Motor noch etwas ruhen, stellte allerdings fest, dass mein Wagen relativ waagerecht stand und maß noch einmal: fast leer.

Mmh. Dreihundert Meter weiter gab’s glücklicherweise eine Tankstelle, an der ich Öl nachfüllte, schließlich wollte ich ja noch nach Hause. Einen derartigen Ölverlust in relativ kurzer Zeit halte ich eigentlich für unüblich. Mal sehen, was die Werkstatt dazu sagt. Ich glaube allerdings, dass diese „Service — Oil“-Meldung automatisch von einem Zeit- oder Kilometerzähler ausgelöst wurde und mit dem Ölstand gar nichts zu tun hat — wenngleich sie zur rechten Zeit kam.

Last

Freitag, 29. Mai 2009

Wenn ich mich nicht irre, wäre heute der letzte Tag meines Zivildienstes gewesen.

Lobby

Donnerstag, 28. Mai 2009

Wir hatten uns schon gewundert, woher der neuerliche Peak stammt: möglicherweise aus dem studiVZ?

studisperren

Es wäre natürlich cool, wenn alle der Abermillionen Mitglieder mitzeichnen, aber das wäre wohl utopisch.

100.000

Donnerstag, 28. Mai 2009

100000

30 Cent

Mittwoch, 27. Mai 2009

Bisher gab es immer 30 Cent pro Fahrtkilometer. Jetzt nicht mehr, denn man ist darauf gekommen, dass mir das Benzin für einen Kilometer bloß zehn Cent kostet. Für die Kosten, die mir mit Reparaturen und allgemeinem Verschleiß entstehen, soll ich jetzt Belege einreichen.

Vielleicht sollte ich mich mal nach einer anderen Beschäftigung umsehen. Wenn es da schon um 20 Cent pro Kilometer geht, scheint das Geld ja wirklich knapp zu sein.

Three Strikes für das Parlament

Mittwoch, 27. Mai 2009

Warum gibt es eigentlich keine Three-Strikes-Regelung im Parlament?

Sobald ein Abgeordneter das dritte Mal für einen Gesetzesentwurf gestimmt hat, der anschließend vom Bundesverfassungsgericht kassiert wird, verliert er nicht nur sein Mandat, sondern auch sämtliche künftigen Zuwendungen mit allem drum und dran. Dann ist er raus und zwar für immer.

Wenn es um den Bürger im Internet geht, ist das ganz einfach. Aber leider werden die Parlamentarier kaum ein Gesetz durchschieben, dass ihnen selber das Genick brechen könnte.

Vorschau

Dienstag, 26. Mai 2009

Heute:

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Und in 48 Wochen:

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Nach der ersten Anzahlung geht’s los. Ich bin durchaus aufgeregt und hoffe mal, das ganze klappt auch wie geplant.