Durchs McDrive

Disclaimer: Auch ich bin im Straßenverkehr nicht perfekt.

Die Arbeiten an der Büdelsdorfer Brückenstraße kommen gefühlt nur insofern voran, dass man die Einfahrt zu McDonald’s um fünfzig Meter nach Norden an eine neu angelegte Kreuzung verlegt hat. Dort gibt’s eine schöne Ampel und wenn man einen Burger möchte, fährt man neuerdings erst einmal um den Laden herum, bis man auf den Parkplatz karrt.

Auf der alten Zufahrt liegen nunmehr mehrere große Haufen Abraum und damit dort keiner auf dumme Ideen kommt und aus lauter Gewohnheit versehentlich reindüst, hat man die alte Abfahrt mit Baken vollgestellt. Eigentlich ist relativ eindeutig, was da los ist.

Heute nacht war das allerdings jemandem nicht ganz klar, der setzte den Blinker, bremste ab und suchte offenkundig jene Einfahrt. Nachdem ihm die ganze Sache zu bunt wurde, preschte er hart rechts durch eine geeignete Lücke hinein und suchte jenseits der Absperrung seine Einfahrt.

Als das noch immer keinen Erfolg brachte, setzte er zurück und rasselte mit der Heckklappe einige Baken auf die Brückenstraße. Schon länger liegt auf dieser Straße nachts immer mal wieder irgendwas herum und ich musste schon so manches mal anhalten, um ein im Gullie verkantetes Schild herauszuziehen. Am besten fährt man dort nachts gar nicht mehr lang. Das ist ja schlimm.

Den Weg zum McDrive fand man dann doch noch nach langen Überlegungen. Half bloß nichts, weil’s nachts um vier längst geschlossen war. Das hielt ihn aber nicht davon ab, durch beide Fenster zu glotzen, ob ihm nicht doch noch jemand einen Braten könnte.

Ganz unten

Heute war wohl irgendwie der Tag des Herunterfallens.

  • 1 × meine neue 50D — glücklicherweise lediglich 10 Zentimeter und übervorsichtig gepolstert. Hat aber trotzdem für ein dumpfes Klong gereicht.
  • 1 × mein iPhone. Hat aufgrund der Masse nicht geklongt, fiel aber gleich einen Meter tiefer.
  • 1 × Wasserglas. Hat geklirrt.
  • 3 × mein Geldbeutel. Ist aber immer noch voll

Abgesoffen

Disclaimer: Auch ich bin im Straßenverkehr nicht perfekt.

Ich fuhr kurz vor 22 Uhr die Büdelsdorfer Hollerstraße entlang. Dass ist die Zeit, in der die Ampeln noch eingeschaltet sind, aber eigentlich nichts mehr los ist.

Hinter mir ging es jemandem nicht schnell genug, denn als wir an der ersten Ampel standen und sie gerade von rot auf gelb schaltete, drückte er entschlossen auf die Hupe. Das machte er bei der nächsten roten Ampel ebenfalls und an der übernächsten auch, bis er am Thormannplatz sich endlich links von mir auf dem anderen Geradeausstreifen platzieren konnte.

Es folgte, wovor das Fahrschulbuch warnte: er spielte mit dem Gas und forderte mich zu einem Rennen heraus. Da war ich doch dabei — und gewann. Denn als die Anlage auf gelb schaltete, soff er mit seiner Karre erstmal ab.

Hätte ich hinter ihm gestanden, hätte ich mit Genuss die Hupe betätigt. Insgeheim zumindest.