Archiv für November 2008

Tolle neue Sachen am Straßenrand

Mittwoch, 26. November 2008

Ein ganz neues und ganz langes Absperrgitter.

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Es wird niemand auf die Idee kommen, sich hinter dem Gitter langzuquetschen, also werden die Fußgänger und Radfahrer in den nächsten Wochen die Straßenseite des Gitters entlangspazieren.

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Und umkippen werden sie es auch. Ich warte ja nur darauf, dass es nachts irgendwann auf der Fahrbahn liegt.

Linke Sachen auf der Autobahn

Montag, 24. November 2008

Disclaimer: Auch ich bin im Straßenverkehr nicht perfekt.

Heute hatte ich auf der A7 Richtung Hamburg endlich mal das Vergnügen mit Linksspurschleichern. Normalerweise bleibt mir sowas in Ermangelung von dreispurigen Autobahnen erspart, aber heute hatte ich auch endlich Spaß. Sobald auf der rechten Spur ein LKW zu sehen war, fuhren alle Wagen nach links rüber. Und gleich nach dem ersten Mal, ich war noch nichtmal an Neumünster vorbei, blieb ein Däne auf der linken Spur und rollte mit 100 dorthin. Ich mochte es ja erst nicht glauben.

Mit meinem acht Jahre alten Polo habe ich auf der Autobahn nichts zu melden, aber etwas schneller wäre ich schon gerne gefahren. Nach zwei Kilometern trödelte er noch immer auf der linken Spur herum, obwohl in seiner Reichweite nichts mehr zum Überholen war — um es flapsig auszudrücken: mit dem Tempo fuhren ihm ja alle davon. Normalerweise drückt der Däne ja recht kräftig, weil er bei uns unbegrenzt darf, aber er hielt davon wohl nicht. Muss er ja auch nicht.

Aber rechts rüber wäre nicht verkehrt. Ich hupe, das beeindruckt ihn nicht, blinke links, ziehe die Lichthupe, er bleibt links. Ich überlege, dicht aufzufahren und mal seinen Kofferraum zu inspizieren, wie ich es sonst immer im Rückspiegel sehe, aber das traue ich mich nicht. Am Ende ist noch irgendwo die Rennleitung in der Nähe und schaut sich das ganze Treiben bisher vergnügt an.

In der Kolonne, die er inzwischen hinter sich herzieht, hat sich inzwischen ein Oberklassewagen vorgekämpft. Ich höre auf meine Klischees und überlege, ihn die ganze Sache regeln zu lassen. Er fackelt gar nicht lange, spult sein übliches Repertoire ab und überholt schließlich rechts. So macht man das also. Dummerweise tauchten just in diesem Moment wieder einige LKWs auf der rechten Seite auf, so dass ich erstmal hinter ihm weitertrödeln muss. Aus der Kolonne hinter mir hat sich inzwischen auch niemand das Überholen getraut. Und über den Standstreifen mag ich erst recht nicht fahren.

Die LKWs haben ausreichenden Abstand, um mal wieder ein Manöver zu wagen, und als ich mit meinem Polo Vollgas gab, beschleunigte er ebenfalls. Entweder war er also ein Idiot oder ein Arschloch. Bedauerlicherweise blieb die rechte Spur fortan von LKWs belegt, so dass sich auf der linken Seite eine schier endlose Schlange herzog. Immerhin fuhren wir seit meinem Überholversuch schon mal 120.

Uns rettete ein menschliches Bedürfnis: beim Rastplatz Holmmoor wechselte er halsbrecherisch durch zwei LKWs hindurch auf den Verzögerungsstreifen. Wäre er nicht Däne gewesen, wär ich hinterher gedüst, um ihm die ganze Sache mal zu erklären.

Oh weia.

Zähne ziehen

Sonntag, 23. November 2008

Es läuft nicht unbedingt alles so, wie ich es gerne hätte. Mit Beginn des Zivildienstes ruhte meine private Krankenversicherung und als ich beim Zivildienst rausflog, wollte ich wieder in die Versicherung rein. So sei dargestellt, was ich noch gerade so begreife.

Mit Beamten als Eltern übernimmt die Landesbeihilfe die Hälfte der Kosten und die Krankenversicherung die andere Hälfte. Die Beihilfe will sich an mir nicht dämlich zahlen und möchte von mir wissen, was ich jetzt studieren möchte und ab wann und ich soll einen Entlassungsbescheid von der Bundeswehr einreichen, auf dem die Dienstzeit vermerkt sein muss.

Das erste Problem ist gleich die Bundeswehr, denn ich war nicht bei der Bundeswehr, sondern habe Zivildienst geleistet und das auch nur zweieinhalb Monate lang, davon anderthalb in Beurlaubung. Ich habe auch keine Entlassung bekommen, sondern lediglich eine Bescheinigung meiner Zivildienstunfähigkeit und die schicke ich dort nicht hin, denn da stehen Sachen drauf, die die Beihilfe nichts angehen (und auch nicht interessieren würden), mal ganz abgesehen davon, dass meine Dienstzeit dort nicht vermerkt ist.

Sowas mag man aber sogar angesichts deutscher Bürokratie lösen können.

Das zweite Problem verlangt nach größerer Kreativität, denn eigentlich würde ich am liebsten gar nicht studieren, sondern einfach den Kram weitermachen, den ich am besten kann: tolle Fotos schießen und komplexe Webseiten entwickeln. Das macht mir Spaß, das kann ich. Aber ohne Studium in diesen Zeiten in die weite Welt gehen? No way!

Irgendwas muss nun also her und wenn man seit einigen Jahren nunmehr nicht den Luxus hat, sich ein Studium auszusuchen, dass Spaß macht, sollte vielleicht zumindest etwas her, was noch halbwegs die eigenen Interessen trifft. Medieninformatik zum Beispiel.

Ich brauche bloß noch eine Universität oder Hochschule, schreibe mich dort ein und schicke den ganzen Kram der Beihilfe. Das ganze scheitert allerdings daran, dass man sich noch nicht einschreiben kann.

Also bin ich im Moment, wenn denn überhaupt, lediglich halb versichert. Eine Hälfte muss ich aus eigener Tasche zahlen. Ob meine Versicherung überhaupt noch für die andere Hälfte aufkommt, wenn ich seit ein paar Wochen selbstständig bin, was ich dummerweise mit der Versicherung noch nicht ganz abgeklärt habe, weiß ich gar nicht. Und das erfahre ich praktischerweise zwei Tage vor einem Zahnarztbesuch.

Einmal gründliche die Zähne reinigen kostet 150 Euro. Das bekämen wir ja noch irgendwie hin. Dann habe ich seit meinem Zivildienst vor lauter Stress angefangen mit den Zähnen zu knirschen, dass es morgens nur so knackt. Und bevor die ganz im Eimer sind, sollte gerne was getan werden und das könnte teuer werden.

Und leider hat man es mir in jungen Jahren verwehrt, eine Zahnspange zu bekommen. Sowas sollte ich nicht haben. Damals war ich wahrscheinlich froh drüber, aber mittlerweile bin ich der Meinung, dass ich die letzten drei Viertel meiner Lebenszeit auf dieser Welt gerne mit geraden Zähnen verbringen könnte. Und das wird teuer.

Und ohne entsprechende Versicherung sicher nichts.

Bleibt noch die Möglichkeit, mit selbstständiger Arbeit so viel zu verdienen, dass es für gerade Zähne langt. Oder ich mach’s wie mein Großvater, der sich aus Geiz einfach alle Zähne ziehen ließ und sich ein Gebiss anschaffte. Kommt insgesamt billiger und ich spar mir die 150 Kracher alle sechs Monate.

Ich, dein Kumpel

Sonntag, 23. November 2008

Ich glaube, ich war heute nacht ziemlich cool. Es ist viel zu viel passiert, als dass ich alles niederschreiben könnte, aber ich war wirklich gut. Auf mich kann man sich verlassen, glaube ich.

Vielleicht bin ich auch bloß ein Idiot.

Abwärts

Sonntag, 23. November 2008

Disclaimer: Auch ich bin im Straßenverkehr nicht perfekt.

Ich bin auch schon mal verkehrt durchs Parkhaus gefahren. Am Rendsburger Kreiskrankenhaus gibt es so eines, da geht gleich hinter der Schranke eine Rampe auf die erste Ebene. Und die bin ich ohne lange nachzudenken einfach hochgedüst.

Was ich nicht sah, weil ich erst mit meinem Parkticket und danach mit der Auffahrt beschäftigt war, war ein Einfahrt-verboten-Schild oben an der Decke. Es wäre sicher günstiger, jenes in einer sichtbaren Höhe anzubringen.

So wie im Parkhaus an der Nienstadtstraße. Da hängen die Schilder schön und trotzdem kam mir eine alte Dame plötzlich an der Rampe entgegen. Diesmal war glücklicherweise sie die doofe. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, so ein Problem zu lösen: ich fahre zurück oder sie fährt zurück. Auf jeden Fall wäre es der ganzen Sache zuträglich, erst einmal anzuhalten, wovon sie allerdings wenig hielt, so dass die ganze Problematik einer raschen Lösung bedurfte.

Ich setzte zurück, merkte gerade noch rechtzeitig, dass hinter mir schon jemand stand, der glücklicherweise begriff und ebenfalls zurücksetzte und zu zweit machten wir der alten Dame Platz, die mich mit einem unglaublich drögen Blick ansah.

Wahrscheinlich hat sie von der ganzen Sache gar nichts mitbekommen.

Durchs McDrive

Sonntag, 23. November 2008

Disclaimer: Auch ich bin im Straßenverkehr nicht perfekt.

Die Arbeiten an der Büdelsdorfer Brückenstraße kommen gefühlt nur insofern voran, dass man die Einfahrt zu McDonald’s um fünfzig Meter nach Norden an eine neu angelegte Kreuzung verlegt hat. Dort gibt’s eine schöne Ampel und wenn man einen Burger möchte, fährt man neuerdings erst einmal um den Laden herum, bis man auf den Parkplatz karrt.

Auf der alten Zufahrt liegen nunmehr mehrere große Haufen Abraum und damit dort keiner auf dumme Ideen kommt und aus lauter Gewohnheit versehentlich reindüst, hat man die alte Abfahrt mit Baken vollgestellt. Eigentlich ist relativ eindeutig, was da los ist.

Heute nacht war das allerdings jemandem nicht ganz klar, der setzte den Blinker, bremste ab und suchte offenkundig jene Einfahrt. Nachdem ihm die ganze Sache zu bunt wurde, preschte er hart rechts durch eine geeignete Lücke hinein und suchte jenseits der Absperrung seine Einfahrt.

Als das noch immer keinen Erfolg brachte, setzte er zurück und rasselte mit der Heckklappe einige Baken auf die Brückenstraße. Schon länger liegt auf dieser Straße nachts immer mal wieder irgendwas herum und ich musste schon so manches mal anhalten, um ein im Gullie verkantetes Schild herauszuziehen. Am besten fährt man dort nachts gar nicht mehr lang. Das ist ja schlimm.

Den Weg zum McDrive fand man dann doch noch nach langen Überlegungen. Half bloß nichts, weil’s nachts um vier längst geschlossen war. Das hielt ihn aber nicht davon ab, durch beide Fenster zu glotzen, ob ihm nicht doch noch jemand einen Braten könnte.

ACHTUNG! GEFAHR!

Freitag, 21. November 2008

Achtung

Nur geschultes Personal darf die Verpackung öffnen
Elektrostatisch gefährdete Bauelemente (EGB)

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Da wird einem ja Angst und Bange.

Ganz unten

Freitag, 21. November 2008

Heute war wohl irgendwie der Tag des Herunterfallens.

  • 1 × meine neue 50D — glücklicherweise lediglich 10 Zentimeter und übervorsichtig gepolstert. Hat aber trotzdem für ein dumpfes Klong gereicht.
  • 1 × mein iPhone. Hat aufgrund der Masse nicht geklongt, fiel aber gleich einen Meter tiefer.
  • 1 × Wasserglas. Hat geklirrt.
  • 3 × mein Geldbeutel. Ist aber immer noch voll

Upgrade

Mittwoch, 19. November 2008

Warum ich gerade so wenig schreibe? Ich habe viel zu tun. Zu meiner 40D gesellte sich eine 50D mit massig Zubehör. Ein neuer Blitzkopf wird morgen abgeholt, da bleibt nicht viel Zeit fürs Bloggen.

Abgesoffen

Mittwoch, 19. November 2008

Disclaimer: Auch ich bin im Straßenverkehr nicht perfekt.

Ich fuhr kurz vor 22 Uhr die Büdelsdorfer Hollerstraße entlang. Dass ist die Zeit, in der die Ampeln noch eingeschaltet sind, aber eigentlich nichts mehr los ist.

Hinter mir ging es jemandem nicht schnell genug, denn als wir an der ersten Ampel standen und sie gerade von rot auf gelb schaltete, drückte er entschlossen auf die Hupe. Das machte er bei der nächsten roten Ampel ebenfalls und an der übernächsten auch, bis er am Thormannplatz sich endlich links von mir auf dem anderen Geradeausstreifen platzieren konnte.

Es folgte, wovor das Fahrschulbuch warnte: er spielte mit dem Gas und forderte mich zu einem Rennen heraus. Da war ich doch dabei — und gewann. Denn als die Anlage auf gelb schaltete, soff er mit seiner Karre erstmal ab.

Hätte ich hinter ihm gestanden, hätte ich mit Genuss die Hupe betätigt. Insgeheim zumindest.